FORDERUNGEN des LDF
ARBEITSBEREICH „Unterrichten“
Einführung neuer Fächer/Anforderungen/LehrmittelDie Einführungen müssen in einem Gesamtplan überdacht und abgestimmt sein und gestaffelt die personellen Zeitressourcen der Lehrpersonen berücksichtigen. Die entsprechenden Ressourcen bezüglich Infrastrukturen müssen definiert und vorgängig organisiert sein.
Neue Lehrmittel müssen vor Einführung „übergangskompatibel“ gestaltet werden. Die Auswirkungen neuer Lehrmittel (zum Beispiel auf das Übertrittsverfahren und die Kompetenzen, welche die SchülerInnen in die OS mitbringen) müssen vorgängig überlegt werden. Es kann nicht sein, dass die Kommunikation solcher Änderungen Sache der Lehrpersonen ist!
ARBEITSBEREICH „Pädagogische und erzieherische Begleitung der Schülerinnen und Schüler“
Heterogenität der Klassen/Integrative FörderungMaximum 18, wobei die Berechnung für IHSU/HSU Kinder in der betroffenen Klasse angewendet soll (Anpassung an konkrete Bedürfnisse).
Wir fordern deren Zusammenlegung und entsprechend eine Bezugsperson idealerweise pro Schulzentrum. Die direkte Unterstützung in der Klasse muss verbessert werden (mehr Stunden/Teamteaching). Eine sinnvolle Form von Separation und Integration muss geboten werden. Die Einführung von HSU/IHSU auf der KG-Stufe soll gefördert werden.
Der Einsatz von Fachlehrpersonen ist mit den gestiegenen Anforderungen unumgänglich. Die Klassenlehrerfunktion muss neben der Fachlehrerfunktion bestimmt und eine Entlastung gewährt werden. Für Koordinationsaufgaben in heterogenen Klassen müssen Zeitressourcen zur Verfügung stehen.
Entsprechend den durch die Heterogenität und die integrative Förderung entstehenden Bedürfnissen müssen genügend Räume mit der entsprechenden Infrastruktur zur Verfügung stehen.
Die Aufbauarbeit und Integration muss an der OS angepasst fortgesetzt werden.
Die Zusammenarbeit zwischen Schule und Elternhaus muss durch Konsensfindungen im Bereich Erziehung gefördert werden (Stark durch Erziehung/ Fit für die Schule).
Die einzelnen Angebote in Erziehungshilfen der verschiedenen Amtstellen müssen besser vernetzt und gemeinsam „vermarktet“ werden.
Die Einführung und Nutzung der Schulsozialarbeit soll stark gefördert werden.
ARBEITSBEREICH „Schulleben“
ProjekteProjekte sollen zielgerichtet, durchdacht und fachkompetent geplant sein. Sie müssen in einem Gesamtplan sowohl auf kantonaler wie auf Schulzentrumsebene eingebunden sein.
Für die Projektarbeit sollen spezielle Projektteams bestimmt werden, so dass die Ressource „Lehrpersonen“ nicht überlastet wird. Weg vom Prinzip „jeder muss alles“!
ARBEITSBEREICH „Weiterbildung“
WeiterbildungAufwändige Weiterbildungen wie sie etwa in den Bereichen Französisch und Englisch gefordert wird, sollen mit Entlastungen der Lehrperson verbunden sein.
