Rechtsgutachten Ferienaufschub

„Die aktuelle Handhabung, wonach den Lehrpersonen nebst dem Anspruch auf die grundsätzlich zustehenden Ferien auch der Anspruch auf eine gewisse Vorbereitungszeit verwehrt wird, erscheint jedenfalls willkürlich.“ (Zitat aus dem Rechtsgutachten, Fabian Vollmer, Bubenberg Advokatur und Notariat, 3. Juni 2016)

Zum Rechtsgutachten

Der Staatsrat hat geantwortet!

Der LDF will sich gegen ein schlechtes Image der Lehrpersonen wehren und verlangt vom Staatsrat die Streichung von diskriminierenden Artikeln aus dem Reglement für Lehrpersonen.

Die Art. 37-39 werden von uns als imageschädigend eingestuft.  Mit Art. 39 werden den Lehrerinnen die Ferienanrechte im Mutterschaftsurlaub nicht aufgeschoben, d.h. gestrichen, was keinen anderen Staatsangestellten gemacht wird und auch ausdrücklich im OR untersagt ist.

Mit zwei möglichen Antworten haben wir gerechnet:

  • Der Staatsrat nimmt das Anliegen auf und will diskriminierende Artikel streichen.
  • Der Staatsrat erklärt, dass keine Diskriminierung vorliegt, die Lehrerinnen zu Recht die Ferienanrechte im Mutterschaftsurlaub gestrichen erhalten, weil Lehrpersonen sowieso privilegiert sind und zu viele Ferien haben.

Und?

Ja, die Lehrpersonen sind privilegiert und Ja, sie haben zu viele Ferien, sagt Jean-Pierre Siggen, Staatsrat, Direktor der EKSD, CVP-Politiker und der oberste Chef der Lehrpersonen.

 

 

 Die Antwort des Staatsrats vom 27.2.2017

 

→ Beschwerde (30.3.17) gegen die Antwort des Staatsrats